Ereignisse,
die uns besonders nahe ans Gemüt gehen, beeinflussen
direkt unsere Stimmung. Sind es negative
Ereignisse,
so kann eine gedrückte Stimmung
die Folge sein. Wie lange die gedrückte
Stimmung bei uns anhält, ist abhängig
davon, wie schnell wir die negativen
Ereignisse verarbeiten können.
Im
Falle der Trennung einer langjährigen
Beziehung durch Meinungsverschiedenheiten,
Konflikte oder gar Todesfall, kann der
Prozess der Verarbeitung Wochen, häufig
sogar Monate gehen. Die Ungewissheit,
wie man aus dieser Gefühlslage herauskommt
macht das Problem besonders schwierig
und unangenehm. Denn unabhängig
davon, ob wir eine gedrückte Stimmung
haben oder nicht müssen wir uns
allen täglichen Lebensaufgaben und
Herausforderungen stellen.
Stimmungsschwankungen
Es
gibt Phasen in unserem Leben, in denen,
hervorgerufen durch körperliche
Veränderungen, unsere Gefühle
und Stimmungen ins Schwanken geraten.
Ein
Beispiel für
eine solche Veränderung
ist das Ausbleiben der Regel bei der Frau
mit zunehmendem Alter (Menopause). Mit
dem Ausbleiben der Regel verändert
sich der Hormonhaushalt, was körperliche
Beschwerden und auch Gefühlsveränderungen
mit sich bringen kann. Die betroffenen
Frauen werden von sich abwechselnden Gefühlen
hin- und hergerissen, und unangenehme Stimmungsschwankungen
können die Folge sein. Die Mitmenschen
stellen dann fest, dass die Betroffenen
leichter reizbar und phasen-weise niedergeschlagen
sind.
Auch Männer erleben Phasen in ihrem
Leben, während denen sie durch Veränderungen
gefühlsmässig ungewohnt stark
hin- und hergerissen werden. Die damit
verbundenen Stimmungsschwankungen sind
ungewohnt und unangenehm. Beispiele für
solche Phasen können extreme Formen
der sogenannten Midlife-Crisis und die
erste Zeit nach der Pensionierung sein.
Innere Unruhe
Beziehungskonflikte
und Enttäuschungen
in der Liebe vermögen unsere Gedanken
und Gefühle besonders stark aufzuwühlen
- wir verspüren eine innere Unruhe
. Diese Unruhe ist unangenehm und schwer
beeinflussbar. Plötzlich komme Gedanken
und Gefühle hoch, die unser innere
Ruhe und Ausgeglichenheit aus dem Gleichgewicht
bringen.
Ängstlichkeit
Wer
von uns kennt nicht den Zustand der Verunsicherung
und Ängstlichkeit,
wen wir das Gefühl haben, der Boden
sei uns unter den Füssen weggezogen
worden. Eine Lebenssituation, in der
wir alle, unabhängig von unserer
Veranlagung, wahrscheinlich ähnlich
empfinden ist zum Bespiel die Kündigung
der Arbeitsstelle und die damit verbundene
Arbeitslosigkeit. Existenzängste
sowie Gefühle der Enttäuschung
und Minderwertigkeit können die
Folge sein.
Spannungszustände
Das
Leistungs- und Profitdenken unsere Gesellschaft
bedingt dass wir in immer weniger Zeit
mehr leisten müssen
bzw. wollen. Dieser Leistungs- und Prüfungsdruck
kann dazu führen, dass sowohl im
Berufs- als auch im Familienleben zeitweilig
Phasen auftreten können, in denen
unser Körper einseitig belastet
wird. Unser inneres Gleichgewicht kann
dann gestört werden und dadurch
ins Ungleichgewicht gebracht werden.
Dieses Ungleichgewicht kann in der Folge
zu inneren Spannungen führen. Halten
diese Spannungszustände über
längere Zeit an,so können gedrückte
Stimmung, Niedergeschlagenheit, innere
Unruhe und Ängstlichkeit die Folge
sein.
Was dagegen tun?
Der beste
Lösungsansatz
ist immer die Ergründung und Beseitigung
der auslösenden Ursachen. Ist dies
nicht oder nur bedingt möglich, so
kann eine medikamentöse Unterstützung
hilfreich sein. Geeignet dazu sind Heilmittel
auf pflanzlicher Basis.
Johanniskraut
Johanniskraut
ist bei uns in Europa heimisch und wächst
an trockenen und sonnigen Standorten. Sein
Name deutet auf den 24. Juni (Johannistag),
an dem es kurz nach der Sonnenwende in
voller Blüte
steht. Das Johanniskraut wird während
dieser Blütezeit geerntet, weil
dann am meisten Wirkstoffe in der Pflanze
enthalten sind.
(Quellenangabe: Medi-Info Zeller AG, Romanshorn)
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