Narbenbildung ist
individuell sehr verschieden und hängt von Ihrer persönlichen
Heilungstendenz ab. Eine Reihe äusserer
Umstände wie jugendliches Alter, geschädigte
Wundränder (gequetscht oder verbrannt
), ungünstige Lokalisation, einen
dunkelhäutige Rasse und Krankheiten
wie Durchblutungsstörungen, Zuckerkrankheit
und übermässiges Rauchen können
die Narbenbildung negativ beeinflussen.
Tipps für
ideale Narben
Ihre
Wunden wurden mit feinstem Nahtmaterial
und gewebeschonender Technik verschlossen;
zur idealen Narbenheilung können Sie
zusätzlich einen wesentlichen persönlichen
Beitrag leisten:
Zugkräfte
vermeiden
Vernähte Wundränder
stehen, besonders nach Excision (Ausschneiden)
von Gewebe, stets unter Zugkräften.
Diese Spannung zieht die frische Narbe
in die Breite.
Ideale, stichförmige
Narben erfordern deshalb oft eine Zugentlastung
durch Papierpflaster.
Druckmassage
Jede Narbe durchläuft eine entzündliche
Phase mit Schwellung und Rötung, die
nach ca. 6 Wochen das Maximum erreichen
und langsam spontan wieder verschwinden.
Gleichzeitig kann die Narbe knotig, hart
und erhaben werden. Zu diesem Zeitpunkt
muss die Narbe mehrmals täglich durch
kräftigen Druck massiert werden. Salben
wie Nivea oder spezielle Narbensalben unterstützen
die Druckmassage. In hartnäckigen
Fällen muss mit einer Binde oder einem
massgefertigten Druckanzug (besonders bei
Verbrennungen) ein andauernder Druck auf
die Narben ausgeübt werden.
Vor Sonnenlicht
schützen
UV Strahlen, Höhensonne oder Sonnenlicht,
vermögen junge Narben bleibend dunkel
zu pigmentieren. Die Narben müssen
also, solange noch gerötet, abgedeckt
werden. (Papierpflasterverband oder totaler
Sonnenblocker Faktor 12-15)