Stichwunden mit
Messern sehen oft wie harmlose Schnittverletzungen
aus. Da jedoch
die Eindringtiefe schwer feststellbar ist,
sind Organverletzungen (Nerven, Blutgefässe,
Sehnen und innere Organe) nie ganz auszuschliessen.
Grosse
Infektionsgefahr.
Erste
Hilfe
•
Wundumgebung
reinigen
•
Desinfizieren
mit flüssigem und abwaschbarem
Desinfektionsmittel, kein Puder und
keine Salbe
•
sterile
Kompresse, Verband oder Heftpflaster
(nie Watte direkt auf Wunde) anlegen
Bei jeder Wunde ist der
Impfstand auf Tetanus zu kontrollieren.
Beurteilung durch den Arzt
ist angezeigt.
Bei Stichverletzungen
am Bauch und am Brustkorb. Zum Arzt oder
Tel. 144.